12. – 13. Juli Simrishamn-Hällevik

Von Simrishamn ging es am Mittwoch bei leichtem Regen, leckeren Bratkartoffeln und achterlichem Wind durch die Hanöbucht nach Hällevik. Am Ende des Tages waren wir etwas (Sandra total) durchgefroren und freuten uns über den heißen Tee und schwedische Zimtschnecken (und Sandra über die Wärmflasche). Am Abend wurden wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt….

Heute Morgen lachte wieder die Sonne bei 20 kn Wind aus Nordwest. Wir nutzten den Tag, um eine Heckankerhalterung zu bauen, damit unser Heckanker für die Schären immer klarliegt. Am Hafen gibt es ein Super-Schiffsausrüster-Allerlei-Krims-Krams-Markt. Vom Brot, geht es über Obst- und Gemüse in die Krims-Krams-Abteilung, weiter zur Schiffsausrüsterabteilung mit Schwedenhaken (Schärenhaken). Danach beginnt der restliche Teil des Supermarktes mit Kühltheke, Fleisch und Chipsregalen. Ordnung muss schließlich sein. Hatten wir erwähnt, dass es auch Socken und Schuhe gab.

11. – 12. Juli Rönne-Simrishamn

Nach dem Aufsehen sind wir aus Rönne ausgelaufen mit Kurs auf Simrishamn. Die Fahrt war sehr entspannt, der Wind perfekt, wir düsten mit 7 kn wieder der schwedischen Küste entgegen. Mitten im Verkehrstrennungsgebiet kam überraschend Seenebel auf. Die Sichtweite

lag unter 50m. Das ist schon etwas unheimlich, wenn man nichts mehr sieht, aber die Containerschiffe um einen herum tuten. Zum Glück haben

wir AIS und Radar. Einen Frachter haben wir zur Sicherheit angefunkt und ihn gefragt, ob er uns sieht. Er hatte uns schon auf dem Schirm und meinte das passt.

In Simrishamn lagen wir neben einer sehr netten Familie, mit der wir ins Gespräch kamen. Am Ende des Abends saßen wir bei ihnen an Bord mit unseren Seekarten und malten ganz wild viele Kreuze auf die Schären. Die Familie war in ihrer Elternzeit eine Zeitlang in den Schären unterwegs und hat uns eine Menge Tipps gegeben, wo man gut festmachen kann und welche Schärengebiete schön sind.

 

9. – 11. Juli Ystad-Rönne

Am Morgen war unser Ziel eigentlich noch Simrishamn, ca. 35 sm von Ystad entfernt. Als wir auf See waren, haben wir festgestellt, dass wir auch nach Bornholm segeln könnten. Nach einem Blick auf den Plotter war die Entscheidung gefallen. Wir haben doch Zeit! Planänderung, Kurs Bornholm; Rönne mit halben Wind. Die Schnellfähren und das Verkehrstrennungsgebiet machten uns keine Probleme. Der Kapitän des Frachters „Emma“ war sichtlich erfreut, als wir uns über Funk gemeldet haben und ihm Vorrang gewährten.

Auf dem Weg nahm der Wind und die Welle stetig zu. Teilweise liefen wir 8,2 kn. Wir erreichten Rönne am späten Nachmittag, sodass wir uns entschlossen, den Handelshafen anzulaufen, da der Yachthafen mit seinen Plätzen bestimmt voll sein musste. Außerdem stand eine beachtliche Welle vor Rönne. Im Handelshafen lagen wir an dem Kai direkt an der Straße.

Das Ein- und Auslaufen der Schnellfähre war aber ganz spannend. Am Abend wollte die Schnellfähre noch ins Päcken, aber wir lehnten ab und der Kapitän musste doch gegenüber an den Kai. Am nächsten Tag haben wir uns direkt nach dem Aufstehen in den Yachthafen verholt. Dort war es deutlich ruhiger. Wir beschlossen Bornholm auf Fahrrädern zu erkunden. Leider waren das Po-Aua-Fahrräder, so dass wir nur einen kleinen Teil erkundet haben. Die Insel ist super schön, Wald, Dünen, Klippen und sogar einen Wasserfall gibt es.

7. Juli 2017 Rodby-Klintholm

Donnerstag sind wir um 8 Uhr ausgelaufen aus Klintholm. Es war sehr wenig Wind, aber um unsere neuen Gennaker zum ersten Mal auszuprobieren genau richtig. Das Frühstück unter dem pinken „Schirm“ war dann sehr schön ?

Die 30 sm nach Skanör waren sehr entspannt. Der Hafen gefällt uns so gut, dass wir noch einen Tag dort geblieben sind und den frischen Lachs vom Fischmann auf dem Grill genossen haben.

Leider haben wir hier beim Fischmann erst erfahren, dass unsere Schwedischen Kronen 100er Scheine, die wir genau hier in Skanör vor 2 Jahren abgehoben haben, nicht mehr gültig sind. Es wurden neue Scheine eingeführt und die Frist um die alten Scheine einzutauschen ist am 30.06.2017 abgelaufen ? Jetzt kann man die Scheine nur noch zu der Schwedischen Nationalbank schicken mit einem Formular und bekommt dann das Geld auf sein Konto überwiesen. Wir wissen noch nicht, ob das auch mit einem deutschen Konto klappt. Also sind unsere Restbestände von 500 SEK erst einmal nutzlos für uns ?.

 

2. Juli 2017

Der Abiball…

am gestrigen Abend war echt bewegend mit vielen schönen Erinnerungen. Faszinierend, wie die Zeit vergangen ist. Jan und seine Freunde wirken so erwachsen! Nun sind wir, vom gestrigen Abend gezeichnet, müde auf Kasinga angekommen. Den morgigen Tag werden wir noch nutzen, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Vielen Dank für die vielen Grüße.

1. Juli 2017

…nur ein geringer Teil unserer Pastavorräte!
Es geht los, der erste Tag unseres Sabbaticals.

Wow, so richtig können wir es noch gar nicht fassen. Zwei Monate der Erholung und des Segelns liegen vor uns. In den letzten Wochen haben wir Kasinga noch für unser Sabbatical ausgerüstet. Heute gibt es noch ein wichtiges Ereignis zu feiern, Jan, mein Sohn, hat sein Abi in der Tasche und das muss natürlich gebührend auf dem Abiball gefeiert werden. Morgen geht es dann zu Kasinga.

Nachruf – Peter thom Suden

Nach vielen schönen gemeinsamen Segeltörns mit der Kasinga, mußte Peter leider viel zu früh seine letzte Reise antreten. Ich hoffe, er hat auf Wolke 7 immer den richtigen Wind und eine schützende Hand auf die Kasinga.
Ich bin glücklich, daß Sandra, wie es Peter’s Wunsch war, die Segelyacht weiter führen möchte. In Micha hat sie einen Partner gefunden, der ihre Segelleidenschaft teilt. Ich wünsche Beiden eine wunderschöne Zeit mit der Kasinga und immer genug Wasser unter dem Kiel.
von Karin