22.- 24. August Barhöft – Kühlungsborn

Mit theatralischem Wolkenhimmel verließen wir heute den Hafen Barhöft mit Ziel Warnemünde. Der Wind hatte inzwischen auf Süd-West gedreht. Auf dem Weg durch den Bodden sahen wir noch einen Segler, der bei dem starken Wind in flaches Wasser gekommen war und auf Schiet saß. Zum Glück überholte uns auf dem Weg dorthin bereits ein paar Minuten vorher ein Seenotrettungskreuzer der DGzRS um zu helfen. Als wir in Warnemünde gegen 17.00 Uhr ankamen, waren wir bereits ordentlich durchgeschaukelt und mächtig hungrig. Line hatte fast alle Xittrix Tabletten (hochdosiertes Vitamin C) aufgelutscht um nicht seekrank zu werden. Zuerst mussten wir bis zum Nothafen Darßer Ort mit zwei großen Schlägen gegen die beachtliche Welle kreuzen, um dann hoch am Wind und mit viel Welle Richtung Warnemünde zu segeln. Selbst Basti, unserem Bordbasilikum, wurde schlecht und das grün seiner Blätter wurde gefühlt noch grüner. Basti hatte sich bisher als sehr seefest erwiesen und war nur ab und zu mal aus seiner Halterung gerauscht. Beachtlich, wie lange sich so ein Basilikum bei liebevoller Pflege hält und danke für das viele leckere Blattzeugs. Nach dem Anlegen ging es erst einmal zum Hafenmeister und gleich darauf in die nächste Pizzaria.

Am nächsten Tag sind wir nach Kühlungsborn ausgelaufen und nach ca. 10sm auch wieder fest gewesen. Ein sehr schöner Hafen mit vielen Boutiquen, die direkt an den Stegen liegen und allem Anderen was so ein sonniger Strandtag benötigt. Am Abend gab es dann zum Sundowner noch kubanische Livemusik bis spät abends.

Heute sind wir von Kühlungsborn nach Grömitz gesegelt. Versprochen war ein Süd-West, der uns schnell in die Neustädter Bucht brachte und wie angekündigt später auf West drehen sollte. Leider haben wir es nicht ganz bis Grömitz mit dem Süd-Wester geschafft, sodass wir noch zwei Schläge machen mussten. Wir kamen gegen 16.00 Uhr in den Hafen und suchten vergeblich einen Liegeplatz. Selbst die Päckchen waren bereits voll und so haben wir die Nacht an einer Pfahlreihe gemütlich, aber ohne Landgang verbracht. Einige Schiffe, die nach uns einliefen, drehten ihre Runden und liefen dann wegen Platzmangels wieder aus.

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